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Praktikum in Italien

Praktikum in Italien

 

 

 

Bei der Suche nach einem Praktikum braucht man in jedem Fall Geduld, denn anders als in Deutschland bekommt man häufig nur dann einen Platz, wenn man den Nachweis einer Aus- oder Weiterbildung oder eines Studiums erbringt.

 

Es gibt sicherlich auch Möglichkeiten, ohne einen solchen Nachweis ein Praktikum zu absolvieren, das ist nur nicht so einfach. Neben italienisch wird hier allerdings auch deutsch, französisch und zum Teil auch slowenisch gesprochen, somit wäre es von Vorteil, wenn man neben der Voraussetzung Italienisch auch noch weitere Sprachen beherrschen würde. Eine Ausnahme bildet hier sicherlich Südtirol, da hier doch vorwiegend noch deutsch gesprochen wird. Die besten Möglichkeiten ein Praktikum zu bekommen, bestehen natürlich in den Touristengebieten, denn hier wird sich immer etwas finden. Aber auch in verschiedenen Bereichen der Modebranche und der Autoindustrie ist dies möglich, hier allerdings wohl eher mit Hilfe einer Agentur.

 

 

Das Italien ein sehr kunstbetontes Land ist, merkt man auch anhand der Bewerbungswünsche. Die Bewerbung sollten in einem besonderen Layout entworfen werden, es genügen allerdings das Anschreiben und ein handgeschriebenen Lebenslauf auf hochwertigem Papier. Werden weitere Zeugnisse gewünscht, so werden diese nachgereicht. Bei der Suche nach dem Praktikum sind auch hier gerne verschiedene Organisationen behilflich. Der Vorteil hier: Der Praktikumsplatz wird sicherlich schneller gefunden, aber als nachteilig werden hier eben die Gebühren der Mittler angesehen. Studenten hingegen werden sicherlich über ihre Hochschule schnell einen Platz finden. Die Lebenshaltungskosten sind in südlichen Regionen etwas günstiger, aber hier sind die Möglichkeiten eines Praktikums nicht so groß, da sich im Süden Italiens eher viele landwirtschaftliche Regionen befinden.

 

Als Unterkunft sollte man versuchen in einer Wohngemeinschaft unterzukommen, da sich die Anmietung einer Wohnung zum einen nicht lohnt und zum anderen auch nicht so günstig wäre. Da ein Praktikum in der Regel sehr wenig oder eher gar nicht vergütet wird, sollte man sich vor Antritt des Praktikums nach Möglichkeiten der Fördermittel wie zum Beispiel Auslands-Bafög oder auch Stipendien informieren. Italien gehört der EU an und somit ist es bei einem Aufenthalt von bis zu drei Monaten nicht notwendig, spezielle Papiere –außer natürlich dem Personalausweis – bei sich zu haben.

 

Erst nach drei Monaten benötigt man eine Aufenthaltsgenehmigung, die dann aber innerhalb von einer Woche bei der Polizei beantragt werden muss und maximal fünf Jahre gültig ist, dann aber auch verlängert werden kann. Eine Arbeitserlaubnis ist nicht erforderlich.

 

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