Darum ist der Praktikumsbericht so wichtig

Wenn man sich in einem Pflichtpraktikum befindet, beispielsweise in einem Schulpraktikum oder aber auch in einem Praxissemester beim Studium, dann ist man in der Regel dazu verpflichtet, einen Praktikumsbericht zu erstellen und diesen später einmal evtl. zur Benotung vorzulegen.

Aber auch, wenn man ein freiwilliges Praktikum durchführt, ist es zum einen für sich selbst eine gute Sache, einen Praktikumsbericht zu erstellen, aber auch für die späteren Bewerbungsgespräche von Vorteil, weil man dann hier auf die Inhalte des Praktikums zurückgreifen kann, ohne lange überlegen zu müssen, was man denn da noch so praktiziert hat. Gerade wenn man ein Praktikum in der kreativen Branche absolviert, bringt es große Vorteile, bei späteren Vorstellungsgesprächen Arbeitsproben vorlegen zu können. So können sich die Arbeitgeber davon überzeugen, was man bereits im Praktikum gelernt hat. Ein Praktikumsbericht kann in verschiedenen Arten hergestellt werden.

Zum einen kann man Tagesberichte verfassen, Wochenberichte schreiben aber auch monatliche Resonanzen schriftlich niederlegen, sofern man ein Praktikum durchführt, welches sich über Monate hinweg erstreckt. In Schulpraktika werden zumeist Tages- und Wochenberichte verlangt. Hierzu gibt es im Handel auch vorgefertigte Praktikumsberichtshefte. Allerdings macht es immer einen besseren Eindruck, wenn man hier nicht nach Vordruck arbeitet, sondern selbst eine Praktikumsmappe erstellt. Hierzu gehören selbstverständlich nicht nur die Dinge, die man erlernt hat, sondern auch firmenbezogene Daten.

Zum einen selbstverständlich die Anschrift und die jeweilige Branchenzugehörigkeit des Unternehmens, aber auch firmeninterne Dinge (ausgeschlossen selbstverständlich diejenigen, die der Schweigepflicht unterliegen), wie beispielsweise die Anzahl der Abteilungen, die Anzahl der Angestellten in den jeweiligen Abteilungen sowie die Hierarchie in der Firma. Des Weiteren gehören natürlich auch persönliche Eindrücke in den Praktikumsbericht, wie beispielsweise der Eindruck des Betriebsklimas oder aber auch Eindrücke über die an die eigene Person abgegebenen Aufgabenbereiche. Wurde nach eigener Meinung zu viel Arbeit aufgetragen oder kam man mit diesen Aufgaben gut klar und war zufrieden mit der Menge der Arbeit? Alle diese Dinge gehören in einen Praktikumsbericht.